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Die Saarmündung bei Konz.
Hier fließt die Saar mit der Mosel zusammen und windet sich rund 250 km durch das Tal bis ans Deutsche Eck nach Koblenz.

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Die weltberühmte Saarschleife im Morgennebel.
Aus den Vogesen kommend, schlängelt sich die Saar ihren Weg durch die Berge ins industriell geprägte Saarland, bevor in Serrig die ersten Reben an den Hängen zu entdecken sind.

Saar

Vor über 2000 Jahren brachten die Römer ihre Rebstöcke mit an Mosel, Saar und Ruwer und begründeten hier an den urzeitlichen Steilhängen den Weinbau.Von Serrig bis Konz reicht das kleine Anbaugebiet entlang des Flusses.Rund 50 – 100 m höher als die Mosel liegt die Saar und wird darum auch oft als „kühle Schwester der Mosel“ bezeichnet. Das spezifische Terroir der kargen Devon-Schieferböden gemeinsam mit den mikroklimatischen Bedingungen bietet beste Voraussetzungen für die Erzeugung vollreifer, hocharomatischer Trauben mit höchster geschmacklicher Intensität.

Das Ergebnis sind Weine von betörender Frucht, leicht im Alkohol und faszinierend in ihrer Eleganz und Finesse. Riesling, die Königin der Reben, wird seit dem Mittelalter hier angebaut und findet beste Wachstumsbedingungen an den steilen Hängen. Wie keine andere Rebsorte spiegelt die Rieslingtraube den Charakter seines jeweiligen Terroirs wider und überzeugt in vielen verschiedenen Weinstilistiken. Ob trockener Qualitätswein, leichter und feingliedriger Kabinett, reife und elegante Spätlese oder edelsüße Auslese, Beerenauslese oder Eiswein bieten Saarrieslinge ein einzigartiges geschmackliches Spektrum. Neben dem dominierenden Riesling wird auch Weiß- und Spätburgunder an der Saar angebaut.

Durch ihre kräftigen Aromen und ihren langen Nachhall genießen die Saarweine einen Ruf als überragende Weißweine der Welt. Bereits im 19. Jahrhundert wurden Saar-Rieslinge großer Lagen teurer als so mancher Bordeaux-Wein gehandelt. Auch die heute erzielten hervorragenden Ergebnisse bei Wettbewerben und Versteigerungen in aller Welt zeigen, dass diese Weine nichts von ihrem Ansehen verloren haben.